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Aktuelle Kommentare und Fragen
12-Mar-2012 fleischmann dampfmaschine:

do you make an HO scale steam locomotive that could be used on HO scale tracks as a working engine?Thanks ----- You can try and ask <... mehr lesen

06-Dec-2011 ziss:

hallo,habe gerade 2 schrottkistenmodelle, ziss-mercedes-simplex-1901 und mercedes-1905-rw bekommen.suche bilder oder andere hinweise.freundlich... mehr lesen

03-Nov-2011 gmp:

Hallo, haben Sie mir den Link / oder wissen Sie wer die GMP Modelle hier in die Schweiz vertreibt? Besten Dank. Emanuel ----- Hier gibt... mehr lesen

03-Oct-2011 Pullip:

Ich wollte fragen, ob ihr villeicht wisst wo man gunstig eine pullip puppe aus deutschland kaufen kann?!Lg franzi... mehr lesen

Geschichte des Blechspielzeugs

Im frühen 19. Jahrhundert verkauften Hausierer und Straßenhändler billiges Spielzeug, das aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt war und hauptsächlich von Handwerkern auf dem Land oder in kleinen Hinterhof-Fabriken und Billigbetrieben hergestellt wurde.

Im späten 19. Jahrhundert wurde dieses Spielzeug sogar durch noch billigeres ersetzt, das aus Weißblech gestanzt oder im Druckgussverfahren hergestellt und aus Deutschland exportiert wurde. Viele der Spielzeuge liefen mit einem Uhrwerk und waren als Nebenerwerb für das Uhrmachergewerbe entwickelt worden. Sie wurden ursprünglich in den 1830er Jahren für die Unterhaltung von Erwachsenen gefertigt.

Der Großteil des Weißblech-Handels befand sich in Nürnberg, und Unternehmen wie Bing und Issmayer begannen ihre Produktion in den 1860ern.

Es gab drei Hauptmethoden Formen auf Weißblech zu drucken:

•  direkt von einem lithographischen Stein

•  Transferdruck mit Papier

•  Offset-Lithografiedruck mit einem Gummi-Roller

Das Angebot von Weißblech-Spielzeug war vielfältig und umfasste sowohl Groschenspielzeug wie teurere lithographierte Druckguss-Modelle.

 

Sammeln Sie Spielzeug aus Deutschland? Geschichte des deutschen Spielzeugs

In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts war Deutschland der führende Produzent von Blechspielzeug. Deutsches Blechspielzeug war innovativ und von guter Qualität, und beherrschte den Markt bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges.

Als die Spielzeugindustrie (wieder) produzierte, übernahm Japan die Führung und begann den Markt mit der Hinzufügung vieler Neuheiten zu kontrollieren. Nicht mehr nur durch Aufziehen und mechanische Reibung, wurden einige japanische Blechspielzeuge nun durch Batterien angetrieben und konnten blinkende Lichter und Klänge bieten. In den 1950er und frühen 1960er Jahren hatten die Japaner den Markt mit vielen ansprechend gestalteten Blechspielsachen überschwemmt, ein großer Prozentsatz zielte dabei auf die USA mit Artikeln, die den Amerikanern vertraut waren. Doch trotz der Popularität des Blechspielzeugs in der Nachkriegszeit fand sich die Blechspielzeug-Fertigung mit zunehmenden Schwierigkeiten konfrontiert. Darunter veränderte Anforderungen der Verbraucher, neue Sicherheitsvorschriften und Wettbewerb mit den Kunststoff-Spielzeugherstellern. Bis in die 70er Jahre hatte Japan die Produktionsmenge von Blechspielzeug so drastisch reduziert, dass viele Fabriken komplett mit der Produktion aufgehört hatten. Beispiele für deutsche Blechspielzeug-Hersteller: Lehmann , Louis Marx Toys , Bing Toys , Gunthermann , Tipp & Co , Schuco Toys und Levy.

 

Sammeln Sie Spielzeug aus Japan? Geschichte des japanischen Spielzeugs

Das Wort 'Buriki' (Weißblech auf Japanisch), wurde ursprünglich von dem niederländischen Wort 'blik' abgeleitet (Blechspielzeug auf Niederländisch nennt sich 'blikken speelgoed'), was 'verzinntes Eisen' bedeutet. In Deutschland nennt man es 'Blechspielzeug'. Bis Mitte der 1870er wurde das importierte Weißblech für die Produktion von Öldosen verwendet. Als die japanischen Unternehmen die enorme Popularität der importierten Weißblech-Spielzeuge bemerkten, begannen sie, sie selbst zu produzieren. Während deutsche Handwerker sich in hohem Grade auf künstlerisch ornamentales Spielzeug wie Züge und Boote spezialisierten, stellten die Japaner gebräuchliche Weißblech-Spielzeuge wie Rasseln, das Spielzeug Jinrikisha (eine Rikscha) und so weiter her.

Anfänglich lief das Spielzeug Geschäft in Japan träge an. Nach dem chinesisch-japanischen Krieg im Jahre 1894 begann das Geschäft aufzuholen. Die Einführung von Weißblech-Druckmaschinen und die Uhrwerk-Technologie aus Deutschland beschleunigte Japans Blechspielzeugindustrie. Japan wurde schließlich das Zentrum der Blechspielzeugindustrie und ließ Deutschland hinter sich zurück, das durch den zweiten Weltkrieg komplett vernichtet war.

Die politische Unsicherheit seit 1938 hatte verheerende Auswirkungen auf das Blechspielzeug-Geschäft. Viele Spielzeug-Hersteller mussten schließen. Der zweite Weltkrieg brach aus und hatte Auswirkungen auf die Industrie. Eigentlich war 1947 das Jahr, in dem das Glück schließlich nach Japan zurückkehrte. Unter der amerikanischen Besatzung erhielt die Weißblech-Spielzeugindustrie das Recht den Betrieb wieder aufzunehmen und zu exportieren. 1948 entstanden mechanische Spielzeuge wie Züge, Feuerwehrfahrzeuge und Autos. Um 1955 verdrängten elektronische Spielzeuge das mechanische und Aufzieh-Spielzeug. Im Jahr 1963 war etwa 60 % des exportierten Spielzeugs in Japan aus Weißblech gefertigt.

Leider hielt dieser Trend nur bis Mitte der 60er Jahre an. Die Weißblech-Spielzeuge verschwanden allmählich mit der Einführung von Kunststoff- und Superlegierungs-Spielzeugen. Beispiele für japanische Hersteller sind Marusan , Masudaya , Nomura ( TN ), Yoshiya (Kobe Yoko ou KO ), Masuya (SM), Bandai , Sankei (NK), Horikawa und Yonezawa ( Yone ).

Bekanntes Blechspielzeug & Blechspielwaren:

Sammeln Sie Spielzeug aus China? Geschichte des chinesischen Spielzeugs

China begann in den frühen 20er Jahren Blechspielzeug herzustellen. Es war primitiv gemacht und von schlechter Qualität. Nach dem Niedergang der japanischen Blechspielzeug-Fertigung übernahm China die Rolle des führenden Blechspielzeug-Herstellers in der Welt. Frühe chinesische Spielzeuge waren bekannt für ihre günstigen Preise, was sich oft in ihrer Qualität widerspiegelte. Heutzutage haben sie einen höheren Standard, aber immer noch den Vorteil sehr erschwinglich zu sein. China stellt ein sehr breites Angebot von Blechspielzeug-Reproduktionen her, aber auch Neuheiten, die kontinuierlich jedes Jahr auf dem Markt eingeführt werden.

 

Geschichte der Puppen

Seit alters her wurden Puppen entworfen und mit ihnen gespielt. Frühe Figuren und Puppen wurden aus einfachen Naturmaterialien wie Holz, Lehm und Pelz gefertigt. Puppen wurden oft als Spielzeug verwendet oder ähnelten religiösen Figuren. Leider sind keine Puppen aus diesen Zeiten überliefert, obwohl das Stück einer Puppe (aus Alabaster) mit beweglichen Elementen aus der Zeit Babylons entdeckt wurde. Man fand auch einige Puppen in ägyptischen Gräbern, die bis in die Zeit von 2000 v. Chr. zurückgehen. Diese Puppen waren aus Holz, mit Haaren (aus Holz-)Perlen oder Ton und mit verschiedenen Mustern bemalt. Vermögende altägyptische Familien hatten Töpferpuppen in ihren Gräbern, die als Schätze behandelt wurden. Puppen wurden auch in griechischen und römischen Kindergräbern gefunden. Griechische und römische Mädchen widmeten ihre - meist aus Holz hergestellten – Puppen Göttinnen, nachdem Sie zu "alt" wurden, um mit Ihnen zu spielen.

Die meisten Puppen, die in den Gräbern kleiner Kinder gefunden wurden, waren sehr einfaches Spielzeug, normalerweise aus Materialien wie Lumpen, Holz, Knochen oder Ton. Die ungewöhnlicheren und luxuriöseren Puppen waren aus Wachs und/oder Elfenbein hergestellt. Dabei wurde angestrebt, die Puppe so "lebensecht" wie möglich zu machen. Dies führte zu einer Produktion von Puppen mit beweglichen Armen, Beinen und austauschbaren Kleidungsstücken, die sogar bis auf das Jahr 600 v. Chr. zurückgehen.

Europa spielte in der Puppenherstellung in der Zeit nach der Antike eine sehr wichtige Rolle. Gewöhnlich handelte es sich hier um gewöhnliche Holzpuppen. Es sind jedoch weniger als 30 einfache hölzerne Puppen aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten. Das Grödnertal in Deutschland produzierte viele Docken-Holzpuppen, eine Puppe mit sehr einfachen Stiftgelenken, die einer Wäscheklammer ähnelt. Um 1800 wurden Alternativen zu Holz entwickelt. „Masse“ ist ein Sammelbegriff für Mischungen von (zerquetschtem) Holz oder Papier, das verwendet wurde, um Puppenköpfe & Körper herzustellen. Diese Mischungen wurden (unter Druck) geformt, um so eine dauerhafte Puppe zu schaffen, die in großer Stückzahl produziert werden konnte. Hersteller beobachteten und bewachten ihre Rezepte für diese Mischungen streng, und verwendeten manchmal seltsame Zutaten wie Eierschalen oder Asche. Papiermaché war eine sehr beliebte Mischung. Nicht nur Holz-, auch Wachspuppen waren im 17. und 18. Jahrhundert beliebt. Die deutsche Stadt München ist als großes Produktionszentrum für Wachspuppen bekannt, dennoch wurden einige der markantesten Wachspuppen zwischen 1850 & 1930 in Großbritannien erstellt. Wachsmodellierer fertigten einen Puppenkopf aus Ton oder Wachs, um dann mit Gips einen Abguss des Kopfes zu machen. Daraufhin wurde geschmolzenes Wachs in den Kopf gegossen. Das Wachs für die Köpfe war sehr dünn, nicht mehr als 3mm. Eine der ersten Puppen (aus Wachs), die ein Baby darstellte, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts in England gefertigt.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges begannen die Puppenhersteller mit Kunststoffen zu experimentieren. Harte Kunststoffpuppen wurden in den 40er Jahren hergestellt. Sie ähnelten Masse-Puppen, waren aber wesentlich haltbarer. Andere in der Puppenherstellung verwendeten Materialien waren Gummi, Schaumgummi und Vinyl in den 50er und 60er Jahren. Vinyl änderte die Puppenherstellung, da es den Puppenmachern erlaubte, Haarwurzeln in den Kopf zu verlegen, anstatt Perücken zu benutzen oder die Haare aufzumalen. Obwohl die meisten Puppen heute mit diesen modernen Materialien gefertigt werden, verwenden viele moderne Puppenmacher die traditionellen Materialien der Vergangenheit, um Sammlerpuppen herzustellen.